Logik als Spiegelbild der Welt. Das Problem des Isomorphismus und der Autonomie der Logik im Tractatus

Włodzimierz Heflik

Abstract



In diesem Beitrag wird betrachtet, was die Logik im Lichte von Wittgensteins
Tractatus ist. Der Ausgangspunkt ist die Metapher des Spiegels, die auf zwei
Probleme hinweist: den Isomorphismus und die Autonomie der Logik. Die Frage nach
dem Isomorphismus führt zur Analyse der Relation ‘Logik – Welt’, die sich als
eine supertranszendentale Relation herausstellt. Weiterhin werden drei
Hauptinterpretationen besprochen, die auf der Analyse der Relation ‘Logik –
Substanz der Welt’ basieren: (1) der metaphysische Realismus im Stile Leibniz’ –
die Logik und die Substanz der Welt sind apriorisch, notwendig, jedoch
voneinander unabhängig; (2) der Monismus Spinozas – die Logik wird aus den
Formen der einfachen Gegenstände abgeleitet; (3) der Transzendentalismus im
Geiste Kants – das transzendentale Bewusstsein, bzw. das transzendentale
Subjekt, als Logik betrachtet, ist ursprünglich.

Keywords


philosophy; 20th century philosophy; Wittgenstein Ludwig; isomorphism; substance of the world; transcendental logic; relation; realism; transcendentalism; object; transcendental consciousness; logic

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