Wittgensteins Kritik an Gödel und das versteckte tertium non datur

Esther Ramharter

Abstract



Ausgehend von einer skizzenhaften Rekonstruktion der Kritik Wittgensteins an Gödels
Resultaten versuche ich Wittgensteins Verhältnis zum tertium non datur als
gebrochenes aufzuweisen. Das tertium non datur verhilft sich gegen Wittgensteins
Skepsis manchmal selbst zu seinem Recht, zumal z.B. ein von Wittgenstein
unterstelltes Grundverständnis von Mathematik lautet: In der Mathematik muss alles
entweder beweisbar oder widerlegbar ist. Wittgenstein attackiert also die Ergebnisse
Gödels, indem er ihre Falschheit zur sprachanalytischen conditio sine qua non
macht.

Keywords


philosophy; 20th century philosophy; Wittgenstein Ludwig; tertium non datur; incompleteness theorem; proof; intuitionism; existence; object

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