Certain Beyond all Reasonable Doubt - Wittgensteins narratives Modell des Wissens

Claudia Fahrenwald

Abstract



Mit der Frage nach dem Wissen begann vor über zweitausend Jahren die Geschichte der
abendländischen Philosophie. Nach Aristoteles paradigmatischer Formulierung im
berühmten ersten Satz seiner Metaphysik streben alle Menschen von Natur aus nach
Wissen. Mit ihrer Selbstbezeichnung als Wissensgesellschaft scheint die Gegenwart
somit in gewisser Weise endlich beim Telos einer langen philosophischen Tradition
angekommen zu sein. Doch bezieht sich die heutige Wissensgesellschaft in ihrem
Selbstverständnis keineswegs primär auf ihre philosophische Tradition, sondern auf
ihre technologische Kompetenz. Möglicherweise resultieren jedoch gerade aus dieser
Marginalisierung der philosophischen Implikationen des Wissensbegriffs - so meine
These - viele ihrer immensen ungelösten Probleme.

Keywords


philosophy; 20th century philosophy; Wittgenstein Ludwig; knowledge society; postmodernism and reflexive modernization; epistemic knowledge; aesthetic knowledge; narrative knowledge

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